
Haus Venne Drensteinfurt
Versteckt steht Haus Venne hinter einer Baumallee an der Herberner Straße in der Bauerschaft Mersch ca. 4 km von Drensteinfurt entfernt. Bereits im 13. Jahrhundert wurde das Haus Venne erstmalig urkundlich erwähnt. Im Eigentum der Herren von Venne kam es im Besitz der Familie von Galen danach im Jahr 1574 gelangte es im Besitz an die Herren von Karthausen (Karthusen) und seit 1611 übernahm die Familie von Ascheberg das Besitztum. Aus einem ehemaligen Gräftenhaus im Fachwerkbaustil wurde von 1710 bis 1716 der Neubau einer barocken Gesamtanlage für Johann Matthias von Ascheberg und seine Gattin Elisabeth von Lipperheide nach Plänen des Architekten Lambert Friedrich Corfey errichtet. Die Schlossanlage selbst umfasst neben dem aus Backstein errichteten, zweigeschossigem Haupthaus mit Krüppelwalmdach auch vier vorgelagerte Nebengebäude, die den Schlosshof umrahmen.weiterlesen...

Lindenallee

Inzwischen hat Adrian Dietrich das Haus Venne von seinem Vater beerbt. Im Rahmen der 100-Alleen-Initiative der Landesregierung NRW ließ er 88 neue Sommerlinden vor dem Schloss Haus Venne pflanzen.
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NRW-Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers (CDU), Landrat Dr. Olaf Gericke (CDU), Bürgermeister Paul Berlage und die
Landtagsabgeordneten Reinhold Sendker (CDU), Berni Recker (CDU) und Dr. Stefan Romberg (FDP) waren zur Einweihung der
Lindenallee gekommen. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers pflanzte eine Sommerlinde und weihte damit die neue Allee ein.
Als Geschenk brachte er einen kleinen Ahorn mit dem Namen "NRW-Baum" mit. In liebervoller Detailarbeit haben Adrian Dietrich
und sein Team die Fassade und den Innenraum der Kapelle auf Haus Venne aufwändig restauriert. Das Haus Venne bietet eine schöne
Ambiente, für die Polonaise der Georgsschützen, die im Sommer während des Schützenfestes hier entlang führt und die
Standesamtlichen Trauungen mit absoluten tollen Fotoshootings. Für die standesamtliche Trauungen haben die Schlossbesitzer,
Adrian und Anke Dietrich den Ahnensaal mit Bildern ihrer Urgroßväter an der Wand und mit 30 rotbezogene Stühlen im Erdgeschoss
hergerichtet. Das Haus Venne befindet sich im Privatbesitz.
Ouelle: wikipedia.de, W. Bockholt, Heimatverein Drensteinfurt