Tag der Natur - 01.07.2017

Ein herzliches Danke an alle Helfer, Teilnehmer und Gäste die den Tag der Natur trotz Regenwetter zu einer wirklich gelungenen Veranstaltung gemacht haben.

Pressebericht WA

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Bericht: Mechthild Wiesrecker

Die Natur in ihrer Vielfalt verbunden mit Spiel, Spaß und Aktionen lockte rund 600 Menschen auf den Hof Schulze Mengering, auf dem der Heimatverein Jung und Alt zum Tag der Natur eingeladen hatte.

Das bunte Programm wurde möglich durch die Teilnahme der Vereine und Verbände und interessanter Gäste. So lockte die Greifvogelshow eine große Zahl Zuschauer auf die Wiese. So viele große und kleine Greifvögel aus nächster Nähe bekommt man so schnell nicht wieder zu sehen. Schön war es auch, dass etliche Kinder und Erwachsene die Möglichkeit bekamen, einmal einen Wüstenhabicht, eine Eule oder Bussard auf die behandschuhte Hand zu nehmen. Ganz nebenbei erzählte Marga Hueben, die mit ihrem Ehemann Frans in Holland eine Falknerei betreibt, allerlei Wissenswertes, so zum Beispiel, dass ein Greifvogel 7 000 Federn hat oder der stolze Seekopfadler in der Gefangenschaft 55 Jahre alt werden kann.

Staunend sahen Groß und Klein, wie präzise die Border Collies von Schäferin Nadine Quinn aus der Lüneburger Heide die Schafe von einer Stelle zur anderen trieben. Besonders fasziniert verfolgten die kleinen Besucher die Schur von zwei Schafen, dabei durften sie den Unterschied der Wolle eines jungen und eines alten Schafes selber ertasten.

Gut besucht war auch die Jagdhundevorführung und die Vorstellung des 900 Kilogramm schweren Rückepferds Elix von Gerhard Aschoff. Er demonstrierte, wie vorsichtig die Pferde im engen Wald dicke Baumstämme transportieren.

Auch an den Ständen gab es Informationen mit auf den Weg. Ob das Wissen um Bienen, Kräuter am Wegesrand, Kühe und Milchwirtschaft oder über die Tiere in der rollenden Waldschule. Ein Go-Kart-Parcours machte den Kindern ebenso viel Spaß wie eine Holzkuh zu melken.

Auch die Musik kam nicht zu kurz, die Rentnerband und die Jagdhornbläser gaben ein ums andere Ständchen. Letztere sorgten schon in der Messe, die den Tag der Natur eingeläutet hatte, für die musikalische Begleitung. Rund 250 Menschen feierten mit Pfarrer Schlummer den Gottesdienst im Freien.


Pressebericht WN

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Bericht: Dietmar Jeske

Auch, wenn die Premiere wettermäßig nicht unter einem guten Stern stand: Der erste „Tag der Natur“, zu dem der Heimatverein auf den Hof Schulze Mengering eingeladen hatte, war ein voller Erfolg. Tausende Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit Alpakas, Adlern, Pferden, Schafen & Co.

Dunkle Wolken, fieser Nieselregen und für Juli recht bescheidene Temperaturen: Nein, mit Hochsommer hatte das Wochenende nun wirklich nicht viel zu tun. Um so größer wahren die anfänglichen Sorgenfalten bei Franz-Josef Naber und seinem Team. Unbegründet, wie sich schon kurz nach der Eröffnung des ersten „Tages der Natur“ auf dem Hof Schulze Mengering zeigte. Die Hubertus-Messe, mit der der lange vorbereitete Aktionstag begann, war gut besucht. Und auch danach riss der Besucherstrom in der Bauerschaft Rieth nicht ab.

„Es hätte natürlich besser sein können“, sagte Heimatvereinsvorsitzender Naber mit Blick zum Himmel. „Aber zum Glück ist es ja nicht so schlimm gekommen, wie es zunächst vorhergesagt war.“ Das empfanden wohl auch die Gäste so, die sich mit Kappen und Regenschirmen ausgestattet auf dem großem Hofareal treiben ließen.

Eine Treckerausstellung, ein Kettcar-Parcour, ein Mini-Bagger zum Ausprobieren, Schafe, flauschige Alpakas und ein Hof-Café, das zum Verweilen einlud: Wer sich auf das bei den mittlerweile zahlreichen Hoffesten übliche „Garten-Shopping“ eingestellt hatte, der wurde zweifellos enttäuscht. Denn „Klimbim“-Stände jeglicher Art gab es beim ersten „Tag der Natur“ – wohltuenderweise – nicht. Stattdessen jede Menge Informationen. Die „rollende Waldschule“ war ebenso mit von der Partie wie die Nabu-Naturschutzstation am Haus Heidhorn. Die Mitglieder des Hegerings gaben Einblicke in das Jagdhundewesen. Nadine Quinn aus der Lüneburger Heide demonstrierte eindrucksvoll, wie ihre Bordercollies eine ganze Schafherde beisammen halten. Und auf der anderen Seite der Wiese zeigte Gerhard Aschoff aus Rheda Wiedenbrück, wie sich mit Hilfe von Rückepferden Holz auf schonende Weise aus dem Wald transportiert lässt.

Das „Highlight“ schlechthin waren aber sicherlich die beiden Shows der Falknergruppe „De Valkenhof“ aus den Niederladen. Marga Hueben und ihr Team waren mit Uhu, Schleiereule, Buntfalke und Weißkopfseeadler angereist und ließen ihre Tiere nicht nur aus der Nähe bestaunen, sondern auch in die Lüfte steigen. Nur Seeadler „Max“ musste am Boden bleiben. Der Rehwild-Nachwuchs im benachbarten Freigehege war doch eine allzu verlockende Versuchung für eine unplanmäßige „Zwischenlandung“.

Kurz: Ein buntes und dazu absolut kostenloses Programm, das offensichtlich ankam. Eine Wiederholung? Ja, die mag sich mancher sicherlich gerne wünschen.


Flyer

Flyer zum Programmablauf


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