WINTERWANDERUNG UMME PÖSTE VON STEWWERT
KEIN BROT MEHR „AUF´M PÜTT“ VERDIENEN UND „EIN VERRÜCKTER KOCHTOPF“
Winterwanderung mit dem Heimatverein und der DJK Olympia
Bericht: Manfred Bartmann - Die zweite Winterwanderung unter dem Motto „Wandern mit Manni umme Pöste von Stewwert“ hatten der Heimatverein und die DJK Olympia Drensteinfurt am vergangenen Dienstag zum zweiten Mal eingeladen. Am Kulturbahnhof starteten 30 Wanderer zu einer 9,8 km weiten Strecke in Richtung Rieth über den geschichtsträchtigen Strontianitweg. In Höhe vom Bertha-Schacht, an der Pausenbank vom Heimatverein, gab es von Manfred Bartmann einige Worte über den Strontianitabbau und die goldrauschartigen Zustände im Münsterland. In dem Gebiet zwischen Lüdinghausen, Münster, Oelde und Herzfeld gab es über 650 Gruben und davon fast ein Drittel dieser Gruben befanden sich in Drensteinfurt, das damit der Hauptort des Abbaus war. Die größte Anlage war die Grube Bertha, die bis zu 350 Mitarbeiter beschäftige und monatlich bis zu 30 t für die Zuckerindustrie förderte. Im Januar 1945 wurde die letzte Grube geschlossen. Somit konnte kein Kumpel mehr sein tägliches Brot „auf´m Pütt“ in Stewwert verdienen. Anschließend verlief die Wanderung weiter durch ein schönes Waldstück in Richtung Windpark auf der Rieth. An einem Zwischenstopp wurden virtuell Zutaten in einem „verrückten Kochtopf“ gerufen, ohne zu wissen, um was für ein Gericht es gehen könnte. Die erfahrenen Hobbyköche fanden schnell raus, dass es sich um einen Grünkohltopf handelte. Dies wurde mit einem Nachtisch in Form von Süßigkeiten belohnt. Anschließend verlief der Wanderweg über die Bauerschaft Büren zurück zum Bahnhof.
Zum Abschluß verwiesen Manfred Bartmann und Gerhard Geske auf die nächste Wanderung am Sonntag, 15.03.2026 zum Naturschutzgebiet Ruhe Forst Cappenberg. Runde vom Langern mit Blick auf Schloß Cappenberg. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr an der Dreingauhalle.