Der Heimatverein Drensteinfurt blickt in seiner Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Schatzmeisterin Roswitha Weber legt ihr Amt nach 20 Jahren nieder. Foto: © G. Münstermann

Jahreshauptversammlung 13.03.2025

Trotz geplantem Ende: Vorsitzender des Heimatvereins bleibt im Amt

Jubiläumsfeier, Vorstandswahlen und ein Abgang, der „nicht zu ersetzen ist“: Der Heimatverein Drensteinfurt hat ein turbulentes Vereinsjahr und eine harmonische Jahreshauptversammlung hinter sich. Auch 2025 gibt es wieder viele Termine – vom Wandern über Fahrradtouren bis hin zum traditionellen Entzünden des Osterfeuers und Tagesfahrten.
Bericht: Luca Wobbe - WA

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Welt „bekloppt genug“

Nachdem der erste Vorsitzende Franz-Josef Naber die Mitglieder am Donnerstagabend im Saal von „La Piccola“ begrüßt hatte, richtete auch Bürgermeister Carsten Grawunder ein paar Worte an die Teilnehmer und mahnte angesichts der aktuellen Ereignisse in der Welt auch zur Demut und Dankbarkeit. Als Naber wieder das Mikro übernahm, wünschte er dennoch „ein paar schöne Stunden“. Die Welt sei „bekloppt genug“.

Den Jahresrückblick konnten die Miglieder in Form eines Lichtbildervortrags genießen. Ob Osterfeuer, die Wanderungen mit der DJK Olympia sowie Aktionen der „Heimatfrösche“ und der „Regenbogenkids“ – es sei für alle was dabei gewesen. Dabei wurde auch deutlich: Der Arbeitskreis Kinder- und Jugendarbeit, geführt von Doris Matuszewski, läuft mittlerweile richtig gut.

Viele Eindrücke auf dem Jubiläumsjahr

Natürlich wurden auch viele Eindrücke vom 75-jährigen Vereinsjubiläum im Vorjahr gezeigt – in erster Linie Fotos und Videos der Tanzeinlagen. Auch das plattdeutsche Theaterstück „Pantuffelhelden“, das mehrmals aufgeführt wurde, weckte erneut Begeisterung bei den Gästen.

Es folgte der letzte Kassenbericht von Roswitha Weber. Die Schatzmeisterin legte nach 20 Jahren ihr Amt nieder, die Gäste applaudierten nach ihrem letzten Bericht. Naber bezeichnete sie als „Stütze des Heimatvereins, die auch zur richtigen Zeit mal die Stimme erhoben hat. Wir werden dich vermissen.“ Auch ihr Nachfolger Dietmar Lenz betonte: „Ich kann dich nicht ersetzen, ich kann nur auf dich folgen.“

Heimatverein: Naber und Asbrand wiedergewählt

Ansonsten bleibt vieles wie bisher: Naber ließ sich doch noch mal für drei Jahren wählen. „Ich weiß, ich wollte aufhören, aber es wollte keiner den Vorsitz übernehmen. Ich habe ein Gen in mir, das heißt Heimatverein“, so der alte und neue Vorsitzende. Auch sein Stellvertreter Armin Asbrand stellte sich für weitere drei Jahre zur Verfügung. Beisitzer wurden ebenfalls gewählt.

Abschließend folgten die Berichte aus den Arbeitskreisen Natur und Heimatgeschichte, Letzterer vorgetragen von Liane Schmitz. Sie brachte einen Holznagel mit und erklärte so, wie die Menschen damit Umbauten an Fachwerkshäusern nachvollziehen können. „Gebäude erzählen ihre eigene Geschichte“, erklärte Schmitz. Auch Holger Martsch vom Arbeitskreis Natur zeigte verschiedene Projekte, wie eine Pilzsammelaktion und warnte vor giftigen Pilzen. Bei seiner Präsentation vom „Naturtreff“ sprach er unter anderem über Mauersegler.

Viele Pläne: Infos auf der Webseite

Ein weiterer Punkt, der noch besprochen wurde: eine Schutzhütte für Wanderer. Dazu will der Verein einen Förderantrag stellen. Der Bürgermeister sagte dazu: „Für gute Projekte sind wir immer zu haben.“

Auch im weiteren Jahresverlauf gibt es wieder einiges zu erleben. Demnächst stehen eine Pättkestour und eine Auto-Radtour zum Gasometer in Oberhausen an. Auch das Osterfeuer, eine Dreitagesfahrt und ein Konzert der Gruppe „Strauhspier“ sind geplant. Genauere Infos dazu gibt es auf der Homepage.


Der Verein
1. Vorsitzender: Franz-Josef Naber,
Telefon: 02508/1505, E-Mail: kontakt@heimatverein-drensteinfurt.de
2. Vorsitzender: Armin Asbrand
Schatzmeister:
Dietmar Lenz
Schriftführerin:
Doris Matuszewski
Homepage: www.heimatverein-drensteinfurt.de

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