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Nikolausfeier des Heimatvereins

Fröhliches Beisammensein mit der bisher höchsten Beteiligung - Bericht Holger Martsch

Die bislang höchste Beteiligung an seiner Nikolausfeier konnte der Heimatverein Drensteinfurt am Mittwoch, den 6. Dezember 2017, verzeichnen. Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zu der Veranstaltung eingefunden, die in diesem Jahr erstmalig von Gaby Roling organisiert wurde. Gaby Roling war viele Jahre lang Leiterin der Kita Drensteinfurt, und ihre Berufserfahrung kam offensichtlich auch dieser für Ewachsene konzipierten Veranstaltung zugute. Unterstützt wurde sie von Maria Korbeck als Geschichtenerzählerin und Johannes Roling, der am Klavier den richtigen Ton für die Weihnachtslieder vorgab. Die Geschichte vom Nikolaus, erzählt und mit Lichtbildern begleitet, das Basteln von Tischlaternen, gemeinsames Singen, dazu Dominosteine, Plätzchen und Glühwein, all das sorgte für eine lockere, heitere Stimmung. Nicht zu vergessen die von der Gräfin Gela von Merveldt gebackenen Rigaer Schneebälle, ein Traditionsgebäck aus der ehemaligen Heimat ihrer Familie.

Der drensteinfurter Nikolaus trat um 20 Uhr auf. Er hatte in seinem goldenen Buch so manches vermerkt, wusste die Arbeit des Heimatvereins lobend zu erwähnen. Gertrud Münstermann und Ludger Wiewelhove zitierte er zu sich, lobte ihren Einsatz für die Gestaltung der Website des Heimatvereins und die Organisation der Pättkestouren. Doch musste er auch tadeln. Ludger Wiewelhove, weil er bei Gruppenreisen gerne mal wegläuft und dann wieder eingefangen werden muss, und Gertrud Münstermann wegen ihrer Unpünktlichkeit. „Sie lag doch wahrlich noch selig schlummernd im Bett, als die Reisegruppe des Heimatvereins bereits frühstückte und dann alsbald weiterfahren wollte“, vermerkte der Nikolaus mit hochgezogen Augenbrauen. Die große Uhr, die Gertrud im Vorjahr vom Nikolaus als Geschenk, aber auch als Gemahnung zur Pünktlichkeit bekommen hatte, musste sie deshalb wieder zurückgeben.

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Der Vorsitzende, Franz-Josef Naber, zog trotz der Fehlleistungen einiger Mitglieder eine sehr positive Jahresbilanz und gab einen Ausblick auf kommende Aktivitäten. Bis 2019, dem Jubiläumsjahr des siebzigjährigen Bestehens des Heimatvereins, soll sich eine plattdeutsche Theatergruppe in Drensteinfurt etabliert haben. Dafür werden dringend Leute gesucht, als Akteure auf und hinter der Bühne. Bereits in Arbeit ist das Doppel-Stadtmodell, das im Jubiläumsjahr vom Heimatverein vor der Alten Post aufgestellt werden wird. Die Verkaufserlöse von Kaffe und Kuchen beim Adventscafé während des drensteinfurter Weihnachtsmarkts in der Alten Küsterei sollen in vollem Umfang der Finanzierung dieses Projekts zugute kommen.